Was kommt in den Rucksack?

  • Welche Reisezeit ist die Beste? 
  • Muss ich ein Visum beantragen?   
  • Welche Impfungen brauche ich?
  • Was muss ich sonst beachten?

 

Reisezeit:

Sambia hat tropisches Klima, das jedoch durch die Höhenlage bedingt für Europäer gut verträglich ist. Während der Regenzeit von Mitte November bis Mitte April liegen die Temperaturen zwischen 27 bis 38°C.In dieser Zeit wechseln am Tage sehr starke Regenschauer mit stellenweise sonnigem Wetter ab. Drei Jahreszeiten werden unterschieden: Die kühle und trockene Zeit von Mai bis Mitte September mit Temperaturen zwischen 15 und 27°C (während der Monate Juni/Juli kann es Morgentemperaturen von 10°C und Nachttemperaturen von 4,5°C geben).Die heiße und trockene Zeit dauert von Mitte September bis Oktober (24 bis 32°C) und die heiße, regenreiche Zeit von Mitte November bis Mitte April. Beste Reisezeit: Mai bis Oktober.

Gesundheit

Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, muss der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimfpung erbracht werden. Das betrifft auch Zwischenaufenthalte in betroffenen Ländern während der Anreise, die länger als 12 Stunden dauern (Umsteigen in Nairobi und Addis Abeba). Die EU und die Schweiz zählen momentan nicht zu Gelbfiebergebieten. Nach aktueller Auffassung hat eine einmalige Impfung gegen Gelbfieber im internationalen Reiseverkehr lebenslange Gültigkeit. Kann in den erforderlichen Fällen der Nachweis nicht beigebracht werden, wird im Regelfall die Einreise verweigert.

Einreisebestimmungen

Es besteht momentan keine Visumspflicht für deutsche Staatsbürger. Bei Grenzübertritt wird eine Einreisegenehmigung für touristische Zwecke zu maximal 90 Tage pro Kalenderjahr erteilt und im Pass eingetragen. Das Gleiche erfolgt bei Selbstfahrern mit Mietfahrzeug bei der Überquerung der jeweiligen Landesgrenze.

Was muss ich sonst beachten?

Ortszeit:Zeitunterschied MEZ + 1 Stunde (während der europäischen Sommerzeit kein Zeitunterschied).


Währung und Zahlungsmittel:


Banken und Wechselstuben akzeptieren Euro und US-Dollar zum Umtausch in Landeswährung. US-Dollar-Bank-noten der Serien vor 1996 („kleine Köpfe“) werden im Regelfall nicht umgetauscht oder angenommen. Namhafte Kreditkarten werden von größeren Unternehmen zunehmend, aber nicht durchgehend angenommen. Einige Geldautomaten akzeptieren Visa- und/oder Master-Kreditkarten, vereinzelt ist an einigen Automaten inzwischen auch die Geldabhebung mit EC- (Maestro- bzw. Cirrus-) Karten möglich, man sollte sich auf diese Möglichkeit jedoch nicht verlassen. Zudem können pro Tag und Bank in der Regel nur begrenzte Beträge abgehoben werden (ca. 100-250 Euro).WährungsreformAm 1.1.2013 ist die Währungsreform des sambischen Kwacha (ISO –Code ZMK) in Kraft (sog. Rebasing) getreten. Die Währungsbezeichnung bleibt dabei bestehen, der ISO-Code der neuen Währung lautet jedoch ZMW. Die Werte der bisher im Umlauf befindlichen Banknoten werden durch 1000 geteilt (dies entspricht einer Streichung von drei Nullen), die Banknoten bleiben mit dem so entsprechend verringerten Wert bis zum 30.06.2013 zugelassenes Zahlungsmittel. Wechselkurse werden entsprechend angepasst.Um Verwechslungen der alten und neuen Zahlungsmittel auszuschließen, sollte auf Aushänge der Banken mit entsprechenden Mustern sowie das Druck- bzw. Prägedatum ab 2012 geachtet werden. Insbesondere ist der Wertunterschied des neuen und alten 100 Kwacha-Scheins und auch der alten und neuen Münzen beträchtlich. Alte Münzen haben faktisch keinen Wert und sind seit Jahren nicht mehr Umlauf, aber ggf. noch vorhanden.

Stromversorgung: Wo Strom vorhanden ist (in allen größeren Städten), beträgt die Stromspannung 220/250 Volt Wechselstrom. Steckdosen sind meistens dreipolig (englisches System). Stromausfälle kommen immer wieder vor.